Seniorenzentrum Düren

Leistungen

Unsere Pflegeleistungen

In unserem Seniorenzentrum werden Bewohner/innen der Pflegegrade 2 bis 5 im Sinne des § 43 SGB XI betreut und nach aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen gepflegt.

 

Unser Seniorenzentrum ist durch Abschluss eines Versorgungsvertrages gemäß § 72 SGB XI durch die Pflegekassen zur Erbringung vollstationärer Pflegeleistungen zugelassen.

 

Der Inhalt des Versorgungsvertrages, die Bestimmungen der Pflegesatzvereinbarungen sowie die Regelungen des Rahmenvertrages gemäß § 75 SGB XI und die Grundsätze und Maßstäbe für Qualitätssicherung nach dem Pflegequalitätssicherungsgesetz sind wesentliche Voraussetzungen. In Anlehnung an den Rahmenvertrag nach § 75 SGB XI umfasst unser Leistungskatalog folgende Pflegeangebote.

Hilfe bei der Körperpflege

Hilfe bei der Körperpflege

Die körperliche Pflege orientiert sich an den persönlichen Gewohnheiten unserer Bewohner. Es ist uns ein besonderes Anliegen, seine Intimsphäre stets zu wahren. Das Zimmer des Bewohners ist für uns eine Wohnung und gehört zu seiner Intimsphäre. Ein Betreten des Pflegezimmers erfolgt in der Regel nur bei Anwesenheit des Bewohners. Anklopfen vor dem Eintritt ist unseren Mitarbeitern selbstverständlich.

 

Die Körperpflege umfasst:

  • Das Waschen, Duschen und Baden des Bewohners
    Dies beinhaltet ggf. auch den Einsatz von Hilfsmitteln, das Hinbringen zur Waschgelegenheit, die Nagelpflege, das Haarewaschen und trocknen, die Hautpflege, Pneumonie- und Dekubitusprophylaxe. Auf Wunsch des Bewohners vermitteln wir Termine bei einem Anbieter von Fußpflege oder bei einem Frisör.
  • Die Zahnpflege
    Diese umfasst insbesondere das Zähneputzen, die Prothesenversorgung, die Mundhygiene, Soor- und Parotitisprophylaxe
  • Das Kämmen (einschließlich Herrichten der Tagesfrisur)
  • Das Rasieren  (einschließlich Gesichtspflege)
  • Darm- oder Blasenentleerung
    Dies beinhaltet die Pflege bei Katheter- und Urinalversorgung sowie die Pflege bei der physiologischen Blasen- und Darmentleerung, Kontinenztraining, Obstipationsprophylaxe, Teilwaschen einschließlich der Hautpflege und Intertrigoprophylaxe, gegebenenfalls Wechseln der Wäsche. Bei Ausscheidungsproblemen wird dem Bewohner nahe gelegt, einen Arzt seiner Wahl zu konsultieren.

Hilfe bei der Ernährung

Hilfe bei der Ernährung

Die Ernährung (einschließlich notwendiger Diätkost), die wir unseren Bewohnern anbieten, ist ausgewogen und auf die spezifischen Bedürfnisse des Alters abgestimmt. Wir beraten unsere pflegebedürftigen Bewohner bei der Essens- und Getränkeauswahl sowie bei Problemen der Nahrungsaufnahme. Wir fördern durch den Einsatz von speziellen Hilfsmitteln die selbstständige Nahrungsaufnahme und leiten unsere Bewohner bei deren Gebrauch an. Bei Nahrungsverweigerung ist ein differenzierter Umgang mit den zugrunde liegenden Problemen und der individuellen Situation des Bewohners erforderlich.

 

Es ist uns wichtig, dass der Bewohner die Nahrung in einer fördernden Umgebung seiner Wahl einnimmt: im Restaurant, im Wohnbereich, aber auch im eigenen Zimmer.

 

Die Hilfen bei der Ernährung umfassen:

  • Das mundgerechte Zubereiten der Nahrung sowie die Unterstützung bei der Aufnahme der Nahrung. Hierzu gehören alle Tätigkeiten, die der unmittelbaren Vorbereitung dienen und die die Aufnahme fester und flüssiger Nahrung ermöglichen, z.B. portionsgerechte Vorgabe, Umgang mit Besteck, Einsatz von Nahrungsergänzungsprodukten.
  • Hygienemaßnahmen wie z.B. Mundpflege, Händewaschen, Säubern/Wechseln der Kleidung
  • Als vorbeugende Maßnahmen, die zusätzliche Gefährdungen des Pflegebedürftigen verhindern sollen, sind folgende Standards vorgegeben: Prophylaxen von Soor, Parotitis und auch Dekubitus.

Vollverpflegung

Vollverpflegung

Für unsere Bewohner stellen wir ein seniorengerechtes, abwechslungsreiches und vielseitiges Speisenangebot zur Verfügung.

 

Essenszeiten
Die Essenszeiten werden innerhalb der Einrichtung wie folgt umgesetzt:

  • Frühstück:  ab 07:30 Uhr
  • Zwischenmahlzeit: gegen 10:00 Uhr
  • Mittagessen:  ab 12:00 Uhr
  • Kaffeetafel:  ab 14:30 Uhr
  • Abendessen:  ab 17:30 Uhr
  • Spätmahlzeit:  gegen 21:00 Uhr


Selbstverständlich werden im Bedarfsfalle dem Bewohner die Speisen auch außerhalb dieser Zeiten angeboten.

 

Leistungen der Behandlungspflege

Leistungen der Behandlungspflege

Die Behandlungspflege umfasst die ärztlich delegierten Leistungen und/oder sonstige therapeutische oder rehabilitative Maßnahmen oder die Gabe von verordneten Arzneien.
Die behandlungspflegerischen Leistungen werden nur nach ärztlicher Verordnung erbracht. Die Verordnung, der Bedarf und die Durchführung werden entsprechend dokumentiert.

 

Folgende behandlungspflegerische Leistungen werden aufgrund ihrer invasiven Charakteristik, der damit verbundenen Verletzungsrisiken und der daraus entstehenden Haftungsprobleme ausdrücklich nicht erbracht:

  • Spülung / Installation mittels Katheter/Schlauch
  • i.v. - Injektionen

 

Folgende Leistungen werden von uns erbracht:

  • Anlegen / Wechseln eines Verbandes
  • Verabreichung eines Einlaufs, Klisma, Mikroklyst
  • Dekubitusbehandlung
  • i.m. Injektionen
  • subkutane Injektionen
  • Absaugen
  • Tropfen / Salben bzw. Spülung der Augen und Ohren
  • Blutdruckkontrolle
  • Stomaversorgung
  • Blutzuckerkontrolle
  • Arzneimittelgabe und Überwachung der Einnahme
  • Anziehen von Kompressionsstrümpfen
  • Verabreichung ärztlich verordneter Sondennahrung mittels Nährsonde oder Sondeninfusion
  • Anlegen und Entfernen eines Urinals
  • Anlegen und Entfernung von transuretralen  Katheter, nach fachlicher Legitimation durch den Urologen
  • Verabreichung von Betäubungsmitteln

 

Für die Behandlungspflege wurden und werden eigene Standards entwickelt. Diese sind für alle Mitarbeiter verbindlich.

Hilfe bei der persönlichen Lebensführung

Es ist unser erklärtes Ziel, pflegebedürftigen Bewohnern trotz des durch die Pflegebedürftigkeit bedingten Hilfebedarfs die Führung eines selbständigen und selbstbestimmten, menschwürdigen Lebens zu ermöglichen. Wir gleichen den Hilfebedarf bei der persönlichen Lebensführung aus, soweit dies nicht durch das soziale Umfeld (Angehörige, Betreuer) geschieht. Wir möchten unseren Bewohnern dabei helfen Vereinsamung, Apathie, Depression und Immobilität zu vermeiden, um so einer Verschlimmerung der Pflegebedürftigkeit vorzubeugen bzw. die bestehende Pflegebedürftigkeit zu mindern.

 

In diesem Sinne bieten wir Hilfen bei der persönlichen Lebensführung hinsichtlich

  • der Personenorientierung
  • der Gestaltung des persönlichen Alltags eines Lebens in der Gemeinschaft
  • der Bewältigung von Lebenskrisen
  • der Begleitung Sterbender
  • der Unterstützung bei der Erledigung persönlicher Angelegenheiten

 

Um auch die Angehörigen in unsere Arbeit mit einzubeziehen, findet ein regelmäßiger Austausch statt. Sie dienen dazu, unsere Arbeit transparenter zu machen, Verständnis zu wecken bei Angehörigen für die Pflege sowie bei Pflegenden für die Anliegen der Angehörigen. Die Angehörigen können einander und auch uns besser kennen lernen und finden ein Forum für ihre Fragen, Wünsche und Anregungen.

 

Mobilität

Mobilität

Pflegebedürftige Menschen erhalten entsprechend ihrer individuellen Hilfebedürftigkeit regelmäßige Leistungen. Ziele unserer Mobilitätshilfen sind u.a.

  • die Förderung der Beweglichkeit
  • der Abbau zu starken Bewegungsdrangs
  • der Schutz vor Selbst- und Fremdgefährdung
  • der Ausgleich von Bewegungsdefiziten

 

Beim Zubettgehen und Aufstehen werden die individuellen Schlafgewohnheiten und Ruhebedürfnisse unserer Bewohner angemessen berücksichtigt. Störende Einflüsse werden möglichst reduziert oder beseitigt.

 

Mobilität umfasst:

  • das Aufstehen und Zubettgehen. Das Aufstehen und Zubettgehen beinhaltet auch Hilfestellungen beim An- und Ablegen von Körperersatzstücken wie Prothesen. Rehabilitative Maßnahmen werden auf ärztliche Anordnung durch einen selbstbestimmten Therapeuten durchgeführt.
  • das Betten und Lagern. Das Betten und Lagern umfasst alle Maßnahmen, die dem Pflegebedürftigen das körper- und situationsgerechte Liegen und Sitzen ermöglichen, Folgekrankheiten wie Kontrakturen vorbeugen und die Selbstständigkeit unserer Bewohner unterstützen. Dazu gehört auch der Gebrauch sachgerechter Lagerungshilfen und sonstiger Hilfsmittel
  • Das Gehen, Stehen und Treppensteigen. Dazu gehört beispielsweise die Ermunterung und Hilfestellung bei bettlägerigen oder auf den Rollstuhl angewiesenen Bewohnern zum Aufstehen und zum Sich-bewegen z.B. im Zimmer, in den Gemeinschaftsräumen und im Außengelände.
  • Das Verlassen und Wiederaufsuchen der Pflegeeinrichtung. Wir unterstützen und ermuntern die Bewohner, Besorgungen außerhalb unseres Hauses zu erledigen, die für die Aufrechterhaltung ihrer Lebensführung notwendig sind und die ihr persönliches Erscheinen erfordern (z.B. Organisieren und Planen des Zahnarztbesuches).
  • Mobilität oder Mobilisation umfasst alle Maßnahmen, die die körperliche und geistige Beweglichkeit fördern, aufbauen und erhalten sowie einer zusätzlichen Gefährdung vorbeugen sollen (z.B. Aufrichten des Pflegebedürftigen im Bett, Sitz- und Gehübungen).

 

Art und Umfang der Mobilisation sind abhängig von dem Grad der Beeinträchtigung und der Behinderung des Bewohners. Übungen können vom Pflegebedürftigen nach Anleitung durchgeführt werden, unter Mithilfe oder durch die völlige Übernahme. Dazu gehören nicht die auf Anordnung des Arztes im Rahmen der Therapie auszuführende Maßnahmen (z.B. Krankengymnastik, Ergotherapie o.ä.).

Wäscheversorgung

Die komplette Wäscheversorgung des Hauses inklusive der Versorgung der Bewohnerwäsche ist an eine externe Wäscherei vergeben.

 

Die Wäscheversorgung umfasst die Bereitstellung, Instandhaltung und Reinigung der vom Seniorenzentrum gestellten Wäsche sowie das maschinelle Waschen und Bügeln der persönlichen Wäsche und Kleidung.

 

Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen werden vom Haus gestellt und gewaschen.

 

Bewohnereigene Wäsche wird durch den externen Dienstleister gekennzeichnet. 

 

Genaues wird durch einen dezidierten Leistungskatalog des Dienstleisters festgelegt.

 

Weitere Leistungen

Hauswirtschaftliche Versorgung / Unterhaltsreinigung
Die Unterhaltsreinigung der Einrichtung ist an die Integrative Dienstleistungs GmbH des Trägers vergeben.

 

Die Unterhaltsreinigung umfasst die Reinigung des Wohnraumes und der Gemeinschaftsräume (Sichtreinigung, Unterhaltsreinigung, Grundreinigung) und der übrigen Räume des Hauses. Die Reinigung der Pflegeappartements und der Pflegezimmer erfolgt täglich, wobei 2-mal die Woche nur eine Sichtreinigung durchgeführt wird.

 

Genaues wird durch einen dezidierten Leistungskatalog des Dienstleisters festgelegt.

 

Wartung und Unterhaltung
Sie umfassen die Wartung und Unterhaltung der Gebäude, Einrichtung und Ausstattung, technische Anlagen und die Außenanlagen.

 

Die Haustechnik ist für die Instandhaltung und Wartung der technischen Anlagen, für allgemeine Reparaturen und die Pflege der Außenanlage zuständig.

 


Kostensätze (gültig ab 01.01.2020)
(PDF | 28KB)

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